Freitag, 10. Juni 2011

Web 2.0 und Medienpädagogik

Web 2.0 zeichnet sich sowohl durch Innovationen im technologischen Bereich aus, wie auch einer neuen Art der Interaktion. Speziell die Rolle des Nutzers, der nun wesentlich mehr Dinge im World Wide Web in Eigenregie bearbeiten oder Inhalte sogar selbst erstellen kann, ist durch den Begriff Web 2.0 definiert. Dieser löst seinen Vorgänger Web 1.0 ab, sodass die Gestaltung nun weniger von diversen Medienagenturen, als vielmehr von den Nutzern selbst, maßgebend beeinflusst und mitgestaltet wird. Die Medienpädagogik setzt unter anderem an diesen Gestaltungs- und Freiräumen an, indem es sich mit allen erzieherischen Fragen, Problemen und Themen in diesem Bereich beschäftigt. Gerade die neuen Medien spielen hierbei eine Rolle. Durch aktive Nutzung und dem „Spiel mit der eigenen Identität“ in sogenannten Communities können Gefahren mit der Preisgabe von persönlichen Informationen zum unterschätzen Risiko werden. Ziel des Ganzen ist, den Adressaten einen bewussten Umgang sowie unterschiedliche Kompetenzen mit diesen Medien pädagogisch orientiert nahe zu bringen.

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